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Die Taufe – gut zu wissen!

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Die Taufe ist das erste von sieben Sakramenten und bedeutet die Aufnahme in die christliche Glaubensgemeinschaft. Es ist also der erste Schritt zum Christwerden. Eltern und Paten verpflichten sich mit der Taufe, dem Kind die christlichen Werte zu vermitteln. Bei dieser feierlichen Prozedur gibt es einige wichtige Punkte, die Eltern bedenken und wissen sollten.

Der Zeitpunkt: Wann soll ich mein Kind taufen lassen?

Die meisten Taufen finden innerhalb der ersten Lebensmonate oder -jahre des Kindes statt. Der Gedanke daran, dass Gott seine schützende Hand über ihr Kind hält, ist für viele Eltern ein schöner und beruhigender Gedanke. Bestehen Unsicherheiten bezüglich des idealen Taufalters, können sich Eltern Rat beim zuständigen Geistlichen holen.

Die Taufpaten: Die richtige Wahl

Während der Vorbereitung auf die Taufzeremonie, muss eine wichtige Entscheidung gefällt werden. Wer soll die Patenschaft für Ihr Kind übernehmen? Oft werden Geschwister oder Freunde des Elternpaares ausgewählt. Bei der katholischen Taufe braucht es mindestens eine*n Pat*in und diese*r muss katholisch sein. Viele Eltern entscheiden sich aber auch für zwei Paten. Dann ist es auch möglich, dass ein*e Taufpat*in evangelisch ist. Wichtig ist, dass die Paten sorgsam ausgesucht werden, denn sie bleiben Ihrem Kind im Idealfall ein Leben lang. Die Patenschaft kann nicht rückgängig gemacht werden.

Die Tauffeier: Was Sie über den Ablauf wissen sollten

Die Taufe findet als eigener Taufgottesdienst, oft aber auch als Gemeinschaftstaufe oder aber innerhalb der sonntäglichen Eucharistiefeier statt. Sie besteht aus drei Teilen: Eröffnung, Wortgottesdienst und Tauffeier.

Bei der Eröffnung fragt Sie der Priester nach dem Namen für Ihr Kind, bekreuzigt das Kind und bittet Sie und die Paten, das gleiche zu tun. Beim Wortgottesdienst liest der Priester zunächst aus der Bibel. In der nun folgenden Ansprache kann er auf Wunsch den von Ihnen ausgesuchten Taufspruch einbauen. Dann beginnen die Fürbitten für den Täufling. Schön ist es, wenn sich hier Eltern, Paten, Großeltern und Geschwister oder Freunde einbringen. Bevor es mit der eigentlichen Tauffeier weitergeht, wird das Gebet zum Schutz vor dem Bösem gesprochen.

Die Tauffeier findet am Taufbrunnen statt. Dabei wird Ihr Täufling dreimal mit Weihwasser übergossen. Bei jedem Übergießen spricht der Priester den Satz: „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Das Ende des Taufgottesdienstes leitet der sogenannte Effata-Ritus ein: Dabei berührt der Geistliche Ohren und Mund Ihres Kindes und spricht „Effata!“, um deutlich zu machen, dass die/der Neugetaufte das Wort Gottes vernehmen und den Glauben bekennen soll.


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