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Die Bibel

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Die Bibel, das Heilige Buch des Christentums, ist eine Sammlung von Schriften aus dem Altertum und besteht aus zwei Teilen: Dem Alten und Neuen Testament. Ersteres beschreibt das Volk der Juden mit ihrem Gott und das Neue Testament handelt vom Leben Jesus Christus und seinen Anhängern.

Was steht in der Bibel

Die Bibel beschreibt eine Art Bund zwischen Gott und den Menschen und stellt ein Angebot an die Menschen dar.

Das Alte Testament ist eine Sammlung von sogenannten Büchern. Die ersten fünf Bücher, „die fünf Bücher Mose“, berichten, wie Gott die Welt erschuf und was bis zur Zeit von Moses geschah. Weitere Bücher beschreiben vor allem die Geschichte der Juden. Andere wiederum sind Lehrbücher über Verhaltensregeln für Gläubige zu Gott und anderen Gläubigen. Des Weiteren folgen Bücher über Propheten, also Menschen, zu denen Gott gesprochen hat und sozusagen als Sprachrohr Gottes seine Mitmenschen vor etwas warnen sollen.

Das Neue Testament hingegen beginnt mit den vier Evangelien (aus dem Griechischen: „Frohe Botschaft“), die von den ersten und letzten Lebensjahren von Jesus, dem Erlöser, erzählen. Es folgen die Apostelgeschichte und die Offenbarung des Johannes. Die anderen Bücher im Neuen Testament sind Briefe, die z.B. vom Apostel Paulus und von anderen einer christlichen Gemeinde in einer anderen Stadt geschrieben wurden.

Wer hat die Bibel geschrieben und in welcher Sprache?

Hier gehen die Meinungen auseinander: Viele Menschen glauben, dass die Autoren aufschrieben, was sie erlebten. Andere Menschen hingegen glauben, dass Gott sie inspiriert hat. Hier ist die Rede von der wörtlichen Inspiration, d.h. dass Gott die Schriften den Schreibern Wort für Wort eingeflüstert haben soll. Sicher ist heute, dass die ältesten Schriften der Bibel etwa 3.000 Jahre alt sind.

Das Alte Testament ist in alter hebräischer Sprache geschrieben. Das ganze Neue Testament ist im damaligen Griechisch geschrieben, d.h. die von Jesus überlieferten Sätze wurden also alle schon einmal übersetzt. In Europa kannte man das Heilige Buch für lange Zeit nur auf Griechisch oder Lateinisch. Um 1500 übersetzte Martin Luther die Bibel aus dem Griechischen und Hebräischen ins Deutsche. In der Schweiz tat dies H. Zwingli bereits 10 Jahre vor Luther. In England gab es sogar noch ältere Übersetzungen. Feststeht, dass die übersetzte Bibel in vielen Sprachen der Welt das erste Buch war.

Ist die Bibel für den Koran wichtig?

Auch wenn für Muslime der Koran das wichtigste heilige Buch ist, achten viele dennoch die Bibel. Denn hier finden sich Geschichten, die man auch im Islam kennt. Mose zum Beispiel ist auch im Islam ein Prophet, genau wie Mohammed. Ein weiterer Prophet ist Isa ibn Maryam, also „Jesus, Sohn der Maria“. Für Muslime ist Jesus aber nicht der Sohn Gottes und auch nicht am Kreuz gestorben.


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